Jens Gyarmaty

Jens Gyarmaty
Jens Gyarmaty sortiert, kombiniert Bilder neu und stellt sie in verschiedene Kontexte. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich wiederkehrende Themen heraus. Die Kunst des Fotografierens besteht für Gyarmaty im Spiel mit der eigenen Wahrnehmung. „Jeder Mensch nimmt die Welt anders war. Fotografie kann der kleinste gemeinsame Nenner sein.“ Vertrauen aufzubauen und damit verantwortungsbewusst umzugehen ist dafür die Voraussetzung – mit dem Vertrauen seiner Protagonisten und dem seiner Betrachter.



Jens Gyarmaty (*1981) lebt und arbeitet in Berlin. Mit 12 Jahren bekam er die erste Kamera in die Hand. Seitdem ist die Fotografie ständiger Begleiter im Alltag von Gyarmaty – privat und beruflich. Als freier Fotograf ist er für Zeitungen und Magazine unterwegs. Gesellschaft, Politik, Kultur, Wirtschaft – das sind die Themen mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient. Der Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten und Vielfalt ist es, was ihn interessiert, fasziniert und inspiriert. Gyarmaty hält dabei wenig von starren Kategorien und engen Schubladen. Seine Bilder entstehen intuitiv, wobei sie Ergebnisse der Auseinandersetzung mit den Sujets, den Menschen und den Orten sind. Ein fertiges Bild hat er dabei vorab nicht im Kopf. Er sucht nach Zufall und Authentizität.



Gyarmaty schätzt die Heterogenität der Gesellschaft und individuelle Freiheit als elementares Gut. Auch diese Thematik spiegelt sich in seinen Fotografien wieder. Sein Credo: Erzählformen entwickeln sich weiter, Genregrenzen weichen auf, Formate vermischen sich. „Fotografie in ihrer Aufgabe als Dokumentationsmedium muss neue Wege gehen, um die Welt in ihren Facetten begreifbar zu machen“.

Jens Gyarmaty hat Geschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Dabei beschäftigte er sich mit Walter Benjamin, Roland Barthes und Susan Sontag. Zur gleichen Zeit begann er für Fotografen in unterschiedlichen Genres zu arbeiten. Er entschloss sich für das Studium Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover.

   

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