Alles ist Kunst
Ai Weiwei in einem griechischen Flüchtlingslager. Georg Baselitz bei der Ausstellung anlässlich seines 80. Geburtstags in Basel. Martin Eder in seinem Atelier in Berlin. Auf mehr als 200 Seiten zeigt dieser Bildband Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt so, wie man sie selten sieht. Im Mittelpunkt.
Denn während sonst die Kunstwerke im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wechselt Dokumentarfotograf Daniel Biskup die Perspektive. Er hält die Macherinnen und Macher der Kunstwerke mit seiner Kamera fest, begleitet sie teilweise über Jahre hinweg und baut so eine Beziehung zu ihnen auf. Daher nimmt der Bildband den Betrachter auch häufig an die intimsten Orte der Kunst mit. Dorthin, wo die Werke geboren werden, in die Ateliers.
Die Künstlerinnen und Künstler gewähren Biskup samt seiner Kamera einen Blick in ihre Schaffenswelt. Ob in Peking oder in London, ob Statuen oder Gemälde, Fotografie oder Film: Alles ist Kunst.
Fotografien: ca. 350 Abbildungen
Einband: Hardcover mit Leinen und Schutzumschlag
ISBN: 978-3-9824607-7-2
Erscheinungsdatum: 07.09.2026
50,00 €
inkl. MwSt.
Besondere Augenblicke der Kunst
„Ich bin schon immer am Menschen interessiert. In den Künstlerporträts ist es der Mensch, der Kunst produziert. In diesen Begegnungen wird für mich Zeitgeschichte sichtbar, für mich die große Klammer meines Schaffens,“ so der in Augsburg und Berlin lebende Fotografen Daniel Biskup. Mit diesem Bildband widmet er sich ganz den Künstlerinnen und Künstler, die hinter seinen beeindruckenden Fotografien stehen.
Biskup führt in seiner Auswahl Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kontinenten zusammen. Ai Weiwei und Jeff Koons stehen exemplarisch für Biskups Internationalität, Günther Uecker, Erwin Wurm und Jaume Plensa für die europäische Dimension seiner Porträtkunst.
Dass Daniel Biskup den Blick fürs Historische hat, hat er schon mit zahlreichen Publikationen, Bildbänden und Ausstellungen bewiesen. Im weitesten Sinne „historisch“ sind auch seine über mehrere Jahrzehnte zusammengekommen Porträtfotografien von Künstlerinnen und Künstlern, deren Historizität sich oft erst im Nachhinein herausstellt. Beispielhaft mag hier das eindrückliche Porträt der jüngst und viel zu jung verstorbenen Künstlerin Henrike Naumann gelten, die den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig noch konzipieren, aber die Umsetzung nicht mehr erleben durfte oder der im April 2026 verstorbene berühmte Maler Georg Baselitz.



